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Hitze, Rüsseltiere und andere Umstände

Am Wochenende fand der vierte Lauf zur deutschen AX Meisterschaft im Brandenburgischen Biesental auf der Autocrossstrecke (An den Wukulen) statt. Der Wettergott hatte Sonne befohlen und es war Sonne.

Am Freitagnachmittag angekommen, konnte wer wollte seinen Vorgarten herrichten, einen Rasenmäher gab es unendgeldlich zu leihen. Wir entschlossen uns auf Grund der Außentemperaturen für eine Grüne Wiese mit hohem Gras. Alles ausgepackt und der Schweiß triefte an uns hinab. Wir nahmen dann einen kurzen Fußmarsch in Kauf um im nahe gelegenen Freibad zu baden.

Am Samstag ging es dann endlich los. Das erste freie Training und man konnte die Rennstrecke richtig gut spüren, sie war weich und sehr uneben. Das ist richtig Autocross, sagen manche. Da fliegen richtig die Brocken. Ist ja auch gut so, aber wenn man nur noch in Fahrspuren anderer fahren kann und sich neben der Fahrspur ein loser Erdwall von Radhöhe bildet, ja dann ist es Hillclimbing oder Fahren mit der DB. Aber nun gut, die Bedingungen sind ja für alle gleich. Vier schnelle Runden drehen und dann auf die Zeiten schauen. Der zweite Platz im ersten Training, schnellster war Armin Pfalz.

Für das zweite Zeittraining haben wir uns dann für andere Reifen entschieden. Die schnellste Rundenzeit konnte ich zwar noch einmal verbessern, aber Kevin Peters war dann doch noch ein Tick schneller. Aber bei geteilter Klasse in zwei Gruppen war das dann doch in Ordnung.

Für Sonntag waren dann die ersten Läufe angesetzt. Es wurde aber auch noch ein morgendliches Warm up gefahren. Als ich dann am Vorstart stand, überlegte ich mir, von welcher Position ich starten sollte, denn ich hatte die freie Auswahl. Da ich mich nicht entscheiden konnte zog ich das Ergebnis des Starts der ersten Gruppe hinzu und dort war der beste Start aus der Mitte heraus. Also wählte ich auch den Startplatz in der Mitte. Das sollte sich dann aber als absolute Fehlentscheidung herausstellen. Dann ging es in die Startaufstellung, dass Startprozedere wurde uns bei der Fahrerbesprechung mitgeteilt. Erst die 5 Sek. Digitalanzeige und dann die grüne Ampel. Ich hab die 5 Sek. Anzeige gesehen, als ich zur Ampel schaute war die schon grün. Das ging aber sehr schnell, oder liegt es am Alter. Der Start war schlecht und ich musste mich in der Mitte ein wenig rangeln, erst mal Platz 2 hinter Folker Lange und Sabrina hinter mir. In der zweiten Runde in der Bergab Kurve habe ich dann ein übles Loch erwischt und habe mit der rechten Hand meinen Notausschalter  ausgeschlagen und der Motor war aus. (fu..).Beim Neustart der Turbine ging Sabrina dann rechts an mir vorbei. So nun aber zackich hinterher. Sabrina konnte ich am Ende der Geraden wieder einfangen. An Folker konnte ich bis auf 1,6 Sek. ran fahren. Platz zwei im ersten Lauf.

Der zweite Lauf und neue Gegner. Tomek hatte die freie Auswahl und stellt sich links auf, ich wieder die Mitte und außen Armin Pfalz. Wieder ging das Startprozedere sehr schnell, aber diesmal war ich vorgewarnt und kam auch gut vom Start weg. In Führung liegend drehte ich so meine Runden, in Runde drei hat`s mich dann wieder fast zerrissen, ein Loch wie eine Sprungschanze und ich schlug anschließend hinten links in die Begrenzung ein worauf es mich vorne rum gerissen hat und ich auf dem Erdwall landete. Ich konnte aber wieder schnell auf die Strecke kommen und die Führung behalten, aber verlor doch einiges an Zeit.

Den dritten Lauf musste ich gewinnen um noch Chancen auf den Sieg zu haben und das klappte dann auch Reibungslos mit einer Laufzeit von 3:07,68 .

Das Finale war dann mit Folker Lange und Tomek Prokopowicz an der Seite ein harter Kampf am Start. Wir kamen alle fast gleichauf auf die erste Spitzkehre zu. Folke drückte links und Tomek rechts. Folker nahm dann den Weg über den Erdwall. Als ich in die Linkskurve einbog kam auch Folker vom Erdwall geschossen und traf mein linkes Vorderrad. Wir flogen beide  nach rechts aus der Kurve und Tomek und Kevin gingen mir innen durch, während Folke sich als zweiter wieder einreihen konnte. Beim weiter fahren spürte ich, das an meiner Lenkung etwas beschädigt ist. Auf der Geraden konnte ich nicht mehr Vollgas geben und in den Kurven kam ich nicht rum, dann spürte ich hinter mir ein Gewitter das schnell vorbeizog. Ich wurde von Olaf Pfalz und  Thorsten Paarmann überholt. Finale und Platz 6. Ich hoffe dass es in Bremen besser wird.

Bis dann, Dieter


 

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