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Fanfragen AX Racer ->Antrieb

 

 

Motor

Als Antrieb für Spezial-Cross-Fahrzeuge der Division 3 werden zwei Arten von Motoren verwendet. in den Hubraumschwächeren Klassen bis 1600 ccm werden oftmals Motorradmotoren verwendet. Der gebräuchlichste ist wohl mit Abstand der Suzuki Hayabusa Motor. Serienmäßig mit 1300 ccm leistet er ca. 180 bis 200 PS, je nach Ausbaustufe. Bei 1400 ccm sind zwischen 190 und 210 PS realisierbar und bei diversen Umbaumaßnahmen mit 1600 ccm sind etwa 230 PS möglich. Die Motorradmotoren haben eine gute Leistungsausbeute bei wenig Gewicht, leiden aber den Automotoren gegenüber an ein geringeres Drehmoment. Über 1600 ccm sind nur noch Automotoren bis 4000 ccm Hubraum zu finden. Sie verfügen über wesendlich mehr Drehmoment. Wir verwenden bei unserem Fahrzeug einen Hayabusa Motor mit 1400 ccm Hubraum bei einer Leistung von ca. 190 PS und ein Drehmoment von 150 N/M.

Kette

Die Kraftübertragung vom Motor auf die Achse wird bei unserem Fahrzeug mit einer Triplexkette realisiert. Die Triplexkette ist kostengünstig und kann Kräfte von 18000 Nm aufnehmen. Durch ihre breite Bauweise ist sie unanfällig gegen Überhitzung und zeigt kaum Verschleißerscheinungen. Wichtig ist das sie über einen Spanner geführt wird der wie ein Längenausgleich arbeitet, da ansonsten bei einfliegenden Steinen die Antriebszapfen vom Motor abreißen oder das ganze Chassis verwinden können. Wir hatten beim EM Lauf 2003 in Italien einen sehr großen Brocken in die Kette bekommen, der uns dann die ganze Motorhalterung am Motor abgerissen hat und anschließend den zweiten Gangradsatz zerstörte.

Differenzial

Unser Differenzial haben wir aus einem Getriebegehäuse vom VW Käfer hergestellt. Diese Gehäuse sind sehr stabil und werden in vielen Fahrzeugen verwendet. Alle überflüssigen Teile werden vom Gehäuse entfernt. Es lässt sich sehr gut bearbeiten und besteht aus einer Aluminiumlegierung die Silizium und Magnesium enthält. Das Teller und Kegelrad wird auch vom Käfer verwendet, alles andere in dem Gehäuse besteht aber aus Spezialteilen. Es werden extra angefertigte Sperrdifferenziale verwendet und das Differenzial bekommt noch einen Abtrieb für einen Allradantrieb zur Vorderachse. Das Vorderachsdifferenzial besteht auch aus dem Gehäuse eines Käfer- Getriebes, bei dem die Kupplungsglocke und der Getriebekasten abgeschnitten wurden. Verbaut wurde ein spezielles Motorsportdifferenzial um einen optimalen Vortieb zu gewährleisten. Ein weiterer Vorteil besteht darin, das sich die Tellerräder im Gehäuse drehen lassen, so dass es in der Drehrichtung angepasst werden kann.

Kardanwelle

Die Kardanwelle lässt sich sehr einfach selber herstellen. Wir verwenden dafür CroMo Rohr in der Dimension 40x2. An den Anschlussstücken für das Differenzial verwendet man das Gangrad, welches mal auf der Welle gelaufen hat und dreht es auf einen Durchmesser von 36 mm ab, steckt es in das Wellenrohr und verschweißt es anschließend. In der Mitte wird die Welle meistens im kleinen Winkel unter dem Sitz geführt, so das ein Kardangelenk an dieser Stelle erforderlich ist, welches man problemlos im Handel bekommt. Des weiteren benötigt man ein Aufnahmelager welches auf das Wellenrohr aufgesteckt wird und mit einer Halterung die direkt mit dem Chassis verschraubt ist, verbindet. Ganz wichtig ist, das alle Teile genau fluchtend mit einander verbunden sind, da es sonst bei hohen Drehzahlen zu sehr starken Vibrationen kommt.

Achswellen hinten

Die Achswellen hinten sind so ausgeführt, das sie hauptsächlich die Querkräfte aber auch negative und positive Beschleunigungskräfte aufnehmen, deshalb sind sie auch im Durchmesser groß dimensioniert. Bei einer sehr guten Materialbeschaffenheit kommt man mit geringer Wandstärke aus, was sich wiederum positiv auf das Gewicht auswirkt. Wir verwenden die Dimension 65x2,5 mm und hatten im Jahr 2008 beim Rennen in Hesborn zum ersten mal seit 6 Jahren eine defekte Achswelle hinten. Wichtig sind auch die Kreuzgelenke die nicht zu schwach dimensioniert sein sollten. Wir haben 2003 hohl gebohrte Kreuzgelenke verwendend, die öfters zerbrochen sind. Also lieber 300 Gramm pro Welle schwerer und dafür nicht ausfallen.

Achswellen vorne

Die Achswellen vorne bestehen aus handelsüblichen Halbwellen aus dem VW Golf 1, wobei wir die lange Welle der rechten Seite beim Golf bei unserem Fahrzeug auf beiden Seiten vorne verbauen. Aus Gewichtsgründen werden lediglich die Homokineten innen abgedreht.


 

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